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Neue Nationalgelerie

Neue Nationalgalerie

Zimmerreservierung unter Tel.: +49(0)30 61744340Fax: +49(0)30 61744341Link: Reservierung Kulturforum Berlin, Berlin-Tiergarten:

Die Neue Nationalgalerie beherbergt europäische Malerei und Plastik des 20. Jahrhunderts von der klassischen Moderne bis zur Kunst der 60er Jahre. Unter ihnen befinden sich Arbeiten von Künstlern wie Kirchner, Picasso, Klee, Feininger Dix und Kokoschka.

Schwerpunkte der Sammlung bilden Arbeiten von Künstlern des Kubismus, des Expressionismus, des Bauhaus und des Surrealismus. Werke von Picasso, Gris,Leger und Laurens zeigen die Entwicklung der kubistischen Kunst.

Der Expressionismus ist Arbeiten von Kirchner, Schmidt-Rottluff und Heckel vertreten.

Zu den Kernstücken der Sammlung zählen elf Gemälde von Max Beckmann, die er von 1906-1942 schuf. Die surrealistische Malerei ist mit Künstlern wie Ernst, Dalí und Miró vertreten. Otto Dix und George Grosz dokumentieren mit ihren Gemälden die Richtung des Verismus und der Neuen Sachlichkeit. Die Schule des Bauhaus wird durch Arbeiten ihrer Lehrer Klee und Kandinsky dargestellt. Einen der Höhepunkte bildet die amerikanische Malerei der sechziger und siebziger Jahre mit den abstrakten Farbfeldern und -räumen von Frank Stella und Ellsworth Kelly.

Adresse:
Potsdamer Straße 50
10785 Berlin - Mitte
Nahverkehr:
U-Bahnhöfe:
U Mendelssohn-Bartholdy-Park: U2
Bus:
Philharmonie: 200, 347
Varian-Fry-Str.: 200, 347

Die Neue Nationalgalerie, der "lichte Tempel aus Glas", beherbergt europäische Malerei und Plastik des 20. Jahrhunderts von der Klassischen Moderne bis zur Kunst der 1960er Jahre. Unter ihnen befinden sich Arbeiten von Künstlern wie Munch, Kirchner, Picasso, Klee, Feininger, Dix und Kokoschka.

In der Neuen Nationalgalerie sind zahlreiche Sonderausstellungen zu sehen. Während der Sonderausstellungen kann die Dauerausstellung nicht gezeigt werden.
Die Neue Nationalgalerie ist vom 11. bis 22. Mai 2009 aufgrund eines Ausstellungsumbaus geschlossen.

Sammlungscharakter:

Die Neue Nationalgalerie ist der internationalen Kunst des 20. Jahrhunderts gewidmet.

Gegründet wurde das Museum in den 1960er Jahren, als man im Westteil der damals geteilten Stadt Berlin nach einer dauerhaften Bleibe für die Kunst der Moderne suchte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Teile der ursprünglichen Sammlung mit kapitalen Ankäufen erweitert und als „Galerie des 20. Jahrhunderts“ behelfsmäßig in Charlottenburg und Tiergarten ausgestellt.
So wurde der Architekt Mies van der Rohe beauftragt, für die Sammlung der Moderne ein dauerhaftes Domizil am Kulturforum gegenüber der Philharmonie zu errichten. 1968 wurde die Neue Nationalgalerie eröffnet und bald weltweit als Ikone der modernen Architektur gefeiert: Mit dem lichtdurchfluteten Pavillonbau hatte Mies van der Rohe einen offenen Universalraum geschaffen, der einzigartig ist und der gleichzeitig jede Ausstellung an diesem Ort zur großen Herausforderung werden lässt.

Sammlung der Moderne

Die Neue Nationalgalerie stellt heute – neben der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel, dem Museum Berggruen und der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Charlottenburg, dem Hamburger Bahnhof in Tiergarten und der Friedrichswerderschen Kirche am Schlossplatz – eine der sechs Säulen der Nationalgalerie dar. Mit dem großen, vielschichtigen Bestand zur Kunst der Moderne zählt die Neue Nationalgalerie zu den bedeutendsten Museen in Europa. Gemälde wie der „Potsdamer Platz“ von Ernst Ludwig Kirchner oder das radikale Bild „Wer hat Angst vor Rot, Gelb und Blau“ von Barnett Newman können als Signets der Sammlung gelten. Der Schwerpunkt insgesamt liegt auf der europäischen und nordamerikanischen Malerei und Skulptur von 1900 bis in das späte 20. Jahrhundert, darunter befinden sich zahlreiche Hauptwerke von Künstlern wie Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Otto Dix, Paul Klee, Francis Bacon, Ernst Wilhelm Nay, Barnett Newman, Frank Stella, Sigmar Polke oder Gerhard Richter.

Chronologisch gesehen schließt die in der Neuen Nationalgalerie gezeigte Sammlung der Moderne an die Bestände der Alten Nationalgalerie an, beginnend etwa mit Werken von Ferdinand Hodler und Edvard Munch. Herausragende Einzelwerke von Pablo Picasso, George Braque und Juan Gris verweisen auf die Möglichkeiten des Kubismus. Die Ausdrucksformen des Expressionismus sind in außergewöhnlicher Dichte zu erleben vor allem in zahlreichen Werken der Künstlervereinigung "Die Brücke". Der Vereinigung gehörten u. a. Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel und Emil Nolde an. Kirchners "Potsdamer Platz" von 1914 zeigt als verdichtetes Epochenbild das pulsierende Leben an diesem einst verkehrsreichsten Platz Europas.

Zu weiteren Kernstücken der Sammlung zählen Werke von Max Beckmann, Otto Dix, George Grosz und Oskar Kokoschka.

Die Arbeiten von Dix und Grosz dokumentieren dabei eine ins Politische gewendete, veristische Kunstauffassung nach dem Ersten Weltkrieg und die darauf folgende Hinwendung zur Neuen Sachlichkeit.

Mit Paul Klee, Wassily Kandinsky und Lyonel Feininger sind bedeutende Lehrer des Bauhaus in der Sammlung präsent. Für die surrealistischen Tendenzen der späten 1920er und 1930er Jahre stehen Werke von Giorgio De Chirico, Max Ernst und Salvador Dalí.

Die Umbrüche der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg – die Abstraktion, das Aufkommen neuer Realismen – sind in der Sammlung erneut in großer Vielfalt nachvollziehbar. Arbeiten aus der Schenkung des Münchner Galeristen Otto van de Loo belegen beispielsweise die freie, informelle Malerei von Künstlergruppen wie „Cobra“ und „Spur“.
Andere wichtige internationale Bewegungen wie Zero oder Nouveau Réalisme können im Rahmen der Sammlung ebenfalls in ihrer Vielgestaltigkeit dargestellt werden.

Der große künstlerische Neuanfang durch die Amerikaner um 1960 wird schließlich durch sensationelle Ankäufe des ehemaligen Direktors der Nationalgalerie, Dieter Honisch, sichtbar gemacht, etwa mit Werken von Frank Stella und Ellsworth Kelly oder durch die spirituell aufgeladenen Farbräume von Mark Rothko und Barnett Newman. Ergänzt wird dieser Blick auf den „Triumph der Malerei“ durch Beispiele europäischer Farbfeldmaler, durch Werke von Rupprecht Geiger, Imi Knoebel und Günter Förg.

Zur Sammlung der Nationalgalerie gehört seit der deutschen Wiedervereinigung auch die Kunst der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), die damit am heutigen Ausstellungsort der Neuen Nationalgalerie so vielfältig wie in keinem anderen öffentlichen Museum vertreten ist. Die Sammlung spiegelt das gesamte Spektrum des künstlerischen Schaffens in Ostdeutschland bis 1989 wider, so dass neben Hauptfiguren wie Werner Tübke, Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer auch Positionen von Künstlern wie Harald Metzkes, Walter Libuda und Werner Stötzer zu sehen sind. Die insgesamt weit gefasste Übersicht über die Kunst der Moderne schließt in der Neuen Nationalgalerie mit Ausblicken auf wesentliche Tendenzen des späten 20. Jahrhunderts, etwa auf konzeptuelle Ansätze bei Hanne Darboven und Roman Opalka oder auf die Anfänge einer zitathaften, post-modernen Malerei bei Sigmar Polke und Gerhard Richter. Die „Richtkräfte“, ein Hauptwerk von Joseph Beuys, war ursprünglich am Ort der Neuen Nationalgalerie entstanden. Inzwischen wird das Werk jedoch im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart- Berlin gezeigt, dem Haus der Nationalgalerie, in dem die Sammlung der Moderne ihre Fortsetzung findet und bis in die aktuellen Entwicklungen der Gegenwart reicht.

Für die Großskulptur des 20. Jahrhunderts wurde mit der Terrasse der Neuen Nationalgalerie ein besonders prominenter Ort geschaffen. Schon von Ferne grüßt der „Broken Obelisk“ von Barnett Newman alle ankommenden Besucher. Neben der beweglichen Metallarbeit von George Rickey sind vor allem die Werke von Henry Moore und Alexander Calder hervorzuheben, die von Anfang an zum Bestand des Museums zählten. Viele weitere Skulpturen – von Renoir bis Rückriem – sind im Garten des Museums dauerhaft ausgestellt.

Sonderausstellungen der Nationalgalerie

Zu Hilfe, zu Hilfe...

Der deutsche Künstler Imi Knoebel gehört zu den international bekanntesten Künstlern der Abstraktion. Seit seinen frühesten Arbeiten in den 60er Jahren bewegt sich Knoebel dabei mit seinen Bildern und Installationen im Grenzbezirk zwischen Malerei und Skulptur. Auf Einladung des Kurators Eugen Blume hat Imi Knoebel nun eine Ausstellung für die obere Halle der Neuen Nationalgalerie entwickelt, die anhand von wenigen, sehr herausragenden Werken einen retrospektiven Blick auf sein vielfältiges Werk erlaubt.

Ausgangspunkt der Ausstellung ist der berühmte "Raum 19" aus dem Jahr 1968 - jene große, vielteilige Installation aus Holz, mit der Imi Knoebel ein Grundprinzip seines Schaffens erstmals vorstellte: das Prinzip der Schichtung von Einzelelementen, die in immer neuen Varianten, in Bildern und Raumkompositionen, zusammentreffen. Von diesem frühen Schlüsselwerk ausgehend verfolgt die Ausstellung den Weg des Künstlers über einzelne Arbeiten der 70er und 80er Jahre, wie etwa der "documenta"-Arbeit oder der Installation "250 000 Zeichnungen", bis in die leuchtenden Farbbilder und Farbkörper der gegenwärtigen Produktion.

Die Ausstellung wird ganz ohne Architektur auskommen und ist vielmehr als offene Anlage von frei im Raum stehenden oder hängenden Arbeiten gedacht. Die räumliche Disposition ist dabei auf die besondere Architektur von Mies van der Rohe bezogen und eröffnet dadurch vielfältige Perspektiven sowohl auf das Werk als auch auf den jeweiligen Umgang mit dem Raum. Mit der Ausstellung "Imi Knoebel" wird eine künstlerische Position des Rheinlandes geehrt, die national und international von größter Bedeutung ist und doch in Berlin bislang kaum angemessen zu sehen war.

Parallel zur Ausstellung zeigt das Deutsche Guggenheim vom 23. Mai bis 2. August die zweiteilige Präsentation 'IMI KNOEBEL: ICH NICHT Neue Werke' und 'ENDUROS Sammlung Deutsche Bank'.

Bilderträume * Die Sammlung Ulla und Heiner Pietzs

Die Sammlung des Berliner Ehepaares Ulla und Heiner Pietzsch zählt zu den herausragenden deutschen Privatsammlungen der Klassischen Moderne, die auch international keinen Vergleich zu scheuen braucht. Erstmals wird diese Sammlung nun umfangreich mit über 150 Werken in Berlin gezeigt und vom 19. Juni bis 22. November 2009 in der Neuen Nationalgalerie präsentiert. Den eindrucksvollen Kern der Sammlung bilden hochkarätige Werke des Surrealismus in Paris. Ihr zweiter Hauptakzent liegt auf der Weiterentwicklung dieser Ansätze zum Abstrakten Expressionismus in Amerika.

Die Welt der Träume und Fantasie, des Unbewussten und Mysteriösen, der Sexualität und Gewalt bestimmen die Inhalte der surrealistischen Kunst der 1920er und 30er Jahre. Freie Assoziationen und die Idee derEcriture automatique, des vom Verstand losgelösten, spontanen Schaffens, prägte die Entstehung dieser Kunstwerke. Berühmte Gemälde wie Tête de "L'ange du foyer" von Max Ernst, Les complices du magicien von René Magritte oder Peinture von Joan Miró werden gemeinsam mit einzigartigen Werken von Balthus, Hans Bellmer, Salvador Dalí, Paul Delvaux, André Masson und Yves Tanguy für fünf Monate zu Gast in der Neuen Nationalgalerie sein. Weniger bekannte, aber keineswegs weniger bedeutende Arbeiten von Künstlern des surrealistischen Umfeldes vervollständigen das Bild, so von Victor Brauner,Leonor Fini, Oscar Dominguez oder Valentine Penrose.

Im New York der 40er und 50er Jahre entwickelte sich der Verzicht auf verstandgesteuerte Prozesse durch die Auswanderung zahlreicher Künstler weiter und beeinflusste die Entstehung des Abstrakten Expressionismus. Die Sammlung Pietzsch zählt beeindruckend viele Arbeiten aus dieser Zeit der Ursprünge der New York School zu ihrem Bestand. Den Beginn der Vorherrschaft New Yorks in der Kunst dokumentiert sie mit fantastischen frühen Arbeiten von Jackson Pollock, Ad Reinhardt, Mark Rothko, Robert Motherwell und Barnett Newman. Hinzu kommen bedeutende späte Werke des emigrierten Max Ernst wie Painting for Young People oder die Fragmente der Urversion der Skulptur Capricorne. Weiterhin umfasst die Sammlung Pietzsch eindrucksvolle Beispiele der zeitgleichen Entwicklungen in Mexiko, wohin auch mehrere Surrealisten ausgewandert waren, darunter Arbeiten der in deutschen Sammlungen kaum vertretenen Frida Kahlo und Diego Rivera.

Die Ausstellung wird ausgewählte Einzelwerke der Nationalgalerie in Dialog zur Sammlung Pietzsch setzen. Historische Porträtfotografien der Künstler von nicht weniger berühmten Fotografen wie Arnold Newman, Man Ray und Brassaï, ebenfalls aus der Sammlung Pietzsch, ergänzen die Präsentation.

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